2008 war TIER-TV in der "Kampfhuhnburg" zu Besuch und hat
ein Rasseportraits "Foxterrier" erstellt!
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Anwesende Darsteller: Oma Witschi, Opa Puma, die Mutter Clara
und die Welpen Grace Kelly, Gerry Cooper und Gipsy.
Der Foxterrier stammt - wie die meisten Terrier - aus England
Zur Geschichte:
Er wird erstmals in alten Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert erwähnt.
Die Entwicklung der Rasse beginnt im 19. Jahrhundert in Großbritannien.
Dort wurde zunächst ein Glatthaarterrier auf einer Ausstellung gezeigt, dem erst in den 70er Jahren die Drahthaarfoxterrier folgten.
Die ersten Foxterrier sind fast ganz weiße Hunde, die sich besonders beim Fuchssprengen bewährten.
Der Foxterrier galt als besonders mutig. Während der Beagle den Fuchs oder Dachs unter der Erde getrieben hatte, wurde der Foxterrier in den Bau geschickt, um die Beute herauszutreiben oder unter der Erde zu töten.Tiere mit Weißanteilen im Fell wurden für die Zucht bevorzugt, da man sie nicht so leicht mit den Beutetieren verwechselte. Um einen Hund mit einem wasserfesten Fell, das auch vor Gestrüpp und Dornen schützte zu erhalten, wurde der inzwischen ausgestorbene Wire-Haired-Terrier eingekreuzt - so entstand der Drahthaarfoxterrier.
1889 wurde der erste deutsche Foxterrier Club gegründet, weitere folgten und sind heute im DFV zusammengeschlossen.
Sein damaliger und ursprünglicher Zuchtzweck gab den Hunden ihren Namen:
FOX = FUCHS TERRA = Erde
Anfang der 20 Jahre wird der Drahthaarfoxterrier immer beliebter und zum so genannten "Modehund". Er ist ein besonderer Hund nämlich der traditionelle englische Terrier.Foxterrier spielten in Filmen mit wie z. B. "Der dünne Mann", sie wurden Comic Stars, wie in "Tim und Struppi" und fanden als Models für Werbung und Modefotografie Verwendung. Leider tat diese Popularität der
Rasse nicht gut. Auf einmal sollte aus dem schneidigen Naturburschen ein feiner Damenbegleithund werden. Durch die starke Nachfrage wurde Massenzucht betrieben, die viele übernervöse und krankheitsanfällige Tiere hervorbrachte,
von der sich die Rasse langsam wieder erholt hat, obwohl der Foxterrier dadurch auch einige rassespezifische Krankheiten hat!
Eigenschaften:
Der Foxterrier ist ein selbstbewusster, robuster und umgänglicher Hund, der leistungsfähig, sehr lernfreudig und dabei sehr intelligent ist. Er ist verträglich, kinderlieb und wachsam. Er ist aufgrund seiner Größe sehr gut im Haus zu halten, sowie ein perfekter Autofahrer und Reisebegleiter.
Wesen:
Der Foxterrier ist ein lebhafter, neugieriger und aufgeweckter Hund, und somit ein typischer Vertreter der Gattung Terrier. Er benötigt viel Bewegung, einerseits in Form von Spaziergängen, aber auch im Spiel mit Artgenossen und besonders mit seinen Menschen. Ein Foxterrier liebt jede Art von Beschäftigung, er ist ein wunderbarer Spielgefährte für Kinder. Er ist ein verschmuster Hund, der auch gerne kuschelt. Auch wenn er ein kleiner Hund ist, so benötigt er doch eine liebevolle und konsequente Erziehung. Unnötige Härte und Lieblosigkeit machen einen Foxl stur und dickköpfig. Aber mit Motivation und Lob lässt sich der Foxterrier hervorragend zu einem angenehmen Begleithund erziehen. Der Foxterrier bringt seinen Menschen - gerade bei Spielen - immer wieder zum Lachen. Damit er nicht zum Raufer wird, benötigt er vom Welpenalter an eine gute Sozialisierung mit Artgenossen.
Foxls neigen zur Selbstüberschätzung und gehen selten einer Rauferei aus dem Weg.
Sie lernen sehr schnell und eignen sich hervorragend für das Agility.
Man sollte jedoch nicht den angeborenen Jagdtrieb und die Buddelleidenschaft unterschätzen, die man jedoch mit viel Geduld gut in den Griff bekommen kann!
Allgemeines Erscheinungsbild:
Der Foxterrier ist sehr lebhaft und aktiv. Er vereint in kleinerem Rahmen Knochenstärke und Kraft. Er wirkt nie schwerfällig oder grob. Er ist ausgewogen in seiner Gestalt, dies gilt besonders für das ausgeglichene Verhältnis von Schädel und Vorgesicht. Die Bewegungensind schnell, mit durchdringendem Ausdruck, voll gespannter Erwartung bei der geringsten Herausforderung.
Die Augen sind dunkel voller Feuer und Intelligenz, mäßig klein, nicht vorstehend. Helle Augen sind höchst unerwünscht. Die Ohren sind klein, V-förmig, Ohrleder mäßig dick. Sie fallen mit einer ordentl. Falte dicht an die Wangen. Der Kiefer ist kräftig mit vollständigem Scherengebiss. Der Hals ist muskulös, von guter Länge - von der Seite betrachtet, zeigt er einen anmutigen Bogen. Der Rücken ist kurz, gerade und kräftig. Muskulöse, sehr leicht gewölbte Lendenpartie. Die Hinterhand ist kräftig und muskulös, ohne ein Anzeichen von Schlaffheit oder Schwäche. Die Oberschenkel sind lang und kraftvoll. Pfoten sind rund und kompakt. Die Rute ist hoch angesetzt, aufrecht, wird jedoch nicht über den Rücken gezogen oder geringelt getragen. Sie ist von guter Stärke. Vorder- und Hinterläufe werden gerade und parallel zueinander in Bewegungsrichtung bewegt.
Das Haarkleid
Es ist dicht und von sehr drahtiger Textur. Länge etw. 2-4cm.
Das Haar ist an den Seiten und am Bauch weich. Das Haar an den Kiefern ist kraus und von ausreichender Länge, um dem Vorgesicht einen Ausdruck von Kraft zu verleihen. Die Farbe ist vorherrschend weiß mit lohfarbenen oder schwarzen Abzeichen. Der Drahthaar-Foxterrier darf niemals geschoren werden; er wird mind. zwei Mal im Jahr (März/Oktober) getrimmt.
Der Foxterrier ist gut für Allergiker geeignet!
Die Widerristhöhe für Rüden sollte 39cm nicht übersteigen,
Hündinnen sind kleiner.
Idealgewicht in Ausstellungskondition für Rüden 8,25kg.
Siehe auch:
FCI Standart http://www.vdh.de/media/lexikon/196/foxterrier.pdf